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Gemeinde Bahrenfleth |
Bahrenfleth ist die
westlichste und flächenmäßig größte Gemeinde des Amtes Krempermarsch. Da sie
direkt an der Stör gelegen ist, ist sie auch als einzige vom Wasser aus
erreichbar – und das gleich zweifach. Zum einen kann man den Ort von der
Wilstermarsch aus mit der letzten Seilzug-Fähre über die Stör, der „ELSE“,
erreichen. Wasserwanderer haben die Möglichkeit, in Neuenkirchen an einer neu
geschaffenen Schlengelanlage anzulegen und an Land zu gehen. Neuenkirchen ist
der größte von 14 Ortsteilen im sonst eher von der Landwirtschaft geprägten
Dorf. Wahrzeichen ist die im 13. Jahrhundert erbaute St.-Nicolai-Kirche. |
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Die Gemeinde Dägeling ist kein
traditionelles Marschendorf. Das merkt man, wenn man von Süden in die Gemeinde
einfährt. Kurz vor der Einfahrt in den Ort nimmt man einen spürbaren Anstieg
wahr- man ist am sogenannten „Wellenberg“. Dieser macht deutlich, dass Dägeling
auf der Geestinsel südlich von Itzehoe liegt. Dägeling hat sich in den
vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. War es früher ein stark von der
Landwirtschaft geprägtes Dorf, so hat es jetzt zum einen durch mehrere
Neubaugebiete eine stärkere Wohnfunktion erlangt, zum anderen ist – abgeschirmt
vom Dorfbereich – ein großes Gewerbegebiet mit zahlreichen bekannten
Unternehmen und Dienstleistern gewachsen. Ein Standortvorteil für das Gewerbe
und die Pendler ist die nahe Anschlussstelle „Itzehoe-Süd“ der Autobahn A23. Größe: 753 ha Homepage: www.daegeling.de |
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Gemeinde Elskop |
Im äußersten Südwesten des Amtes Krempermarsch
liegt die Gemeinde Elskop. Den wesentlichen Teil dieser kleinen Gemeinde
macht die Dorfstraße aus. Das besondere an ihr ist, dass sie nur einseitig
bebaut ist: Auf der Nordseite stehen große Hofgebäude, auf der Südseite liegen
die Felder. „In Elskop werden die Pfannkuchen nur von einer Seite gebacken“
scherzt daher der Volksmund. Größe: 734 ha |
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Gemeinde Grevenkop |
Auf halber Strecke zwischen Itzehoe und Glückstadt
liegt das Reihendorf Grevenkop. Auch diese Gemeinde ist durch eine
landwirtschaftliche Struktur mit größeren Ackerbau- und Viehhaltungsbetrieben
sowie einer Putenfarm geprägt. Am Ortsrand zur Stadt Krempe befindet sich ein
ruhig gelegenes Wohngebiet, Baugrundstücke stehen noch zur Verfügung. Im Osten
Grevenkops erkennt man schon von weitem einen Bürgerwindpark mit zwölf
Windkraftanlagen. Größe: 980 ha |
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Die Stadt Krempe ist der wirtschaftliche und
kulturelle Mittelpunkt der Kremper Marsch. Die Stadtrechte bekam die kleinste
Stadt Holsteins bereits Ende des 13. Jh. verliehen. Die Silhouette wird geprägt
von den drei Türmen der Stadt: dem Wasserturm, dem Turm der St.-Peter-Kirche
und dem Dachreiter des alten Rathauses, einem Renaissance-Bau aus dem Jahre
1570. In heutiger Zeit ist die frühere Festungsstadt Krempe wieder ein attraktiver
Wohnort, der alles notwendige und noch mehr bietet. Geschäfte und Banken,
Handwerk und Industrie, Arztpraxen, weiterführende Schulen und Kindergärten,
Sportvereine und Sportstätten (darunter ein beheiztes Freibad) – die Liste
dessen, was Krempe zu bieten hat, ließe sich noch weiter fortsetzen. Der
Anschluss an das Bahnnetz sowie gute Straßenanbindungen lassen Krempe auch für
Pendler interessant werden. Zwei Ereignisse im Jahr sollte sich jeder Kremper
und jeder Gast im Terminkalender vormerken: den großen Flohmarkt zu Christi
Himmelfahrt sowie das Fest der "Alten Kremper Stadtgilde von
1541" mit dem berühmten
Fahnenschwenken, jährlich am Montag nach dem Johanni-Tag (24.06.). Größe: 334 ha Homepage: www.krempe.de |
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Kremperheide ist die
Gemeinde mit der größten Einwohnerzahl im Amtsbereich. Im Norden grenzt die
Gemeinde schon an die Kreisstadt Itzehoe, doch sie ist keinesfalls nur ein
„Wohndorf“ für die Pendler. Kremperheide bietet nahezu alles, was der tägliche
Bedarf so fordert: Geschäfte, Banken und Handwerksbetriebe bieten ihre Dienste
an; zahlreiche Vereine und Verbände stehen den Bürgerinnen und Bürgern offen,
Arztpraxen, Kirche, Kindergarten und Grundschule runden das Angebot ab. Der
Anschluss an das ÖPNV-Netz wird durch Bus- und Bahnverbindungen sichergestellt.
Zur Gemeinde gehört ein einmaliges Naturschutzgebiet, das zu ausgedehnten
Spaziergängen, Radtouren oder Reitausflügen einlädt. Größe: 397 ha Homepage: www.kremperheide.de |
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Gemeinde Krempermoor |
Die Gemeinde Krempermoor, am Übergang von
der Marsch zur Geest gelegen, erfüllt überwiegend eine Wohnfunktion. Sie ist
die flächenmäßig kleinste Gemeinde des Amtes Krempermarsch. Sehens- und
erlebenswert ist das etwa 90 ha große Moorgebiet östlich der Bahnlinie mit
seinen Torfstichen und Angelteichen. Das Gebiet ist als Landschaftsschutzgebiet
ausgewiesen. Größe: 155 ha Homepage: www.krempermoor.de |
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Gemeinde Neuenbrook |
Neuenbrook ist ein
markantes Beispiel für ein Straßendorf mit einer bemerkenswerten Länge von ca.
6 km. Auf halber Strecke dieser Ost-West-Achse liegt der Ortskern mit
Wohnansiedlung und der St.-Katharinen-Kirche. Das Gemeindegebiet ist im
wesentlichen landwirtschaftlich geprägt. Neben gewerblichen Klein- und
Mittelbetrieben ist ein Industriebetrieb der Kreideindustrie in der Gemeinde
Neuenbrook angesiedelt. Größe: 1.430 ha |
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Die Gemeinde Rethwisch, nahe der A 23, wird
zum einen von der Landwirtschaft bestimmt, markantes „Wahrzeichen“ ist aber die
Zementfabrik, die das Bild und die Finanzen der Gemeinde nachhaltig prägt. In
Rethwisch steht den jüngsten Bewohnern ein kommunaler Kindergarten sowie eine
Grundschule offen. Der östliche Gemeindebereich wird von Biotopflächen
eingenommen, die die Gemeinde in der Vergangenheit zum Zwecke des Naturschutzes
und der Naherholung erworben hat. Größe: 985 ha |
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Gemeinde Süderau |
Der Ort Süderau
besteht aus zwei Ortsteilen. Die breite Durchgangsstraße im Ortsteil Steinburg
lässt erahnen, dass dieser Gemeindeteil früher eine wichtige Verkehrsbedeutung
innehatte. Vor dem Bau der nahen A 23 war die B 5 die Hauptverkehrsader nach
Hamburg, heute ist die Bundesstraße zur Landesstraße herabgestuft und der
Durchgangsverkehr ist merklich zurückgegangen. Ein anderes Relikt aus noch
früheren Tagen findet sich an der Landesstraße in Höhe der Kremper Au. Ein
kleiner, baumumrandeter Hügel stellt das verbliebene Relikt der ehemaligen
„Steinburg“ dar, die vom späten Mittelalter an bis zum 30-jährigen Krieg der
Verwaltungsmittelpunkt der Kremper- und Wilstermarsch sowie Namensgeber des
heutigen Kreises war. Fährt man entlang oder – mit dem Kanu – auf der Kremper
Au in südwestlicher Richtung weiter, gelangt man ins eigentliche Dorf Süderau,
welches hauptsächlich Wohnzwecke erfüllt, aber auch Standort einer Kirche ist. Größe: 868 ha |
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Einwohnerzahlen nach dem letzten amtlichen Stand
30.09.2009:
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